Reptilien

Reptilien, exotische Haustiere

Reptilien zu Hause halten

Allgemeines

Deutschland gehört zu den Ländern weltweit, die Tier sehr gerne bei sich zu Hause halten. Nicht umsonst wird der Hund als der beste Freund des Menschen bezeichnet.

Weniger häufig wird sich jedoch für ein Reptil statt für einen Hund, eine Katze oder ein anderes klassisches Haustier entschieden.

Um einen solchen Exoten bei sich zu halten gibt es einige wichtige Vorschriften zu beachten, um ein gutes und sicheres gegenseitiges Zusammenleben zu ermöglichen.

Warum Reptil?

Schildkröte, Chamäleon, Salamander, Schlange, Eidechse, Leguane, Geckos, Schleichen & Co.

Viele entscheiden sich aus dem Grund für ein Reptil, da es bei richtiger Haltung und einigen Tipps sich als sehr pflegeleichter und relativ anspruchsloser Kumpane herausstellt.

In erster Linie bevorzugen die meisten Reptilien es, alleine in Ruhe gelassen zu werden.

Für Tiere dieser Art ist es meistens schon Stress genug aus ihrem Terrarium herausgenommen zu werden. Die typische Kuschelrunde die wir bei einem süßen Golden Retriever-Welpen bevorzugen wird hier also eher nicht stattfinden. Das heißt also, dass das Tier mit ausreichend Nahrung und sauberem Umfeld Tage lang allein gelassen werden kann.

 

In Bezug auf den Lebensstil gibt es folgende Voraussetzungen:

Was die Reinigung des Umfeldes betrifft, so ist jedes Tier dieser Art individuell für sich selbst gestimmt. Als Beispiel benötigt eine Schlange die Grundreinigung ihres Terrariums nur einmal jährlich. Deshalb empfiehlt es sich, sich vorher mit dem Thema ausreichend befasst zu haben um dem Haustier den bestmöglichen Komfort zu ermöglichen.                        In erster Linie ist es von besonderer Relevanz den Wasserdampfgehalt der Luft und die Innentemperatur konstant zu halten. Einige Reptilien sind auf den morgendlichen Tau angewiesen, der eine gewisse Kühle veranlasst. Auch die Wahl der Pflanzenarten spielt eine große, unverwechselbare Rolle. Was ebenfalls ein ausschlaggebender Aspekt ist, ist die Möglichkeit von Verstecken. Um sich auch mal unbeobachtet zu fühlen und für gewisse Momente ungestört zu sein benötigen Reptilien einige Unterschlupfsmöglichkeiten.

Neben dem normalen Futter, dass nur im Fachhandel erworben werden sollte, kann es sein dass zuzüglich noch Mineralpräparate und Vitamine zur Fütterung hinzukommen sollten, um die Gesundheit des Tieres vollkommen zu stabilisieren.

Sollte das Reptil ein reiner Pflanzenfresser sein und auf Mischkost verzichten, so sollte auf rein unbehandeltes Pflanzenfutter zurückgegriffen werden.

Um somit die vollkommene Gesundheit des Reptils zu bewahren ist eine regelmäßige Kontrolle des Tierarztes unerlässlich. Impfungen sind nicht unbedingt nötig, sollte das Schuppentier alleine und ohne andere Tierarten leben.

Bei näherer Betrachtung stellt sich also heraus, dass Reptilien zwar nicht die Haustiere im klassischen Sinne darstellen,  jedoch bei richtigem Umgang sehr anwendungsfreundliche und ruhige Lebewesen mit wenig Ansprüchen sind. 

 

Reptilien

Alles was sie über Reptilien wissen müssen!

Reptilien

Allgemein

ReptilienReptilien oder auch Kriechtiere genannt, gehören zu den Wirbeltieren und zählen über 10.000 verschiedene Arten. Der begriff stamm aus dem lateinischen und bedeutet kriechen. Ihre Körpertemperatur ist abhängig von der Umgebung, daher werden sie als sogenannte wechselwarme Tiere bezeichnet. Durch ihren Schuppen ist es ihr möglich, auf dem Land zu leben und ist nicht dem Wasser unterlegen. Die schuppen dienen als Verdunstungsschutz. In dem sie gezielt sonnige- oder schattige Plätze suchen regeln sie ihre Körpertemperatur.

In Deutschland leben heutzutage ungefähr 15 verschiedene Arten von Reptilien und zwei Ringelnatter arten, welche seit kurzem als eine eigenständige Gruppe analysiert wurden. Ihren Nachwuchs legen sie in selbst gegrabenen Löchern, Komposthaufen und verrottetem Substrat. Reptilien halten einen Winterschlaf, um der Nahrungsknappheit und Kälte zu umgehen. Sie suchen sich Verstheke oftmals an Bereichen wie Erdlöchern, Felsspalten, unter Steinplatten und Hohlräumen. Nur die europäische Sumpfschildkröte verbringt den Winter auf dem Grund von Gewässern.

Sie ernähren sich hauptsächlich von Gliedertieren wie Würmer und Insekten. Heimische Schlangen ernähren sich von Eidechsen und Ringelnattern. Kreuzotter auf der anderen Seite ernähren sich von Kleinsäuglingen.

Die Reptilien werden in Brückenechsen (werden als lebendige Fossilien betitelt), Krokodile (Alligator, Kaiman und Krokodile), Schildkröten und Schuppenkriechtiere (Schlangen) getrennt.

Viele verwechseln die Kriechtiere mit Amphibien, obwohl es viele Unterschiede gibt. Der deutlichste unterschied ist die Metamorphose. Das äußere Erscheinungsbild der Amphibien ändert sich während der Metamorphose und die Reptilien schlüpfen schon in ihrer Endform.

Ihre Merkmale

Lungenatmung, Vierbeinigkeit und ReptilienPoikilothermie sind die Merkmale, die auf alle Reptilien zutreffen. Kriechtiere besitzen oftmals eine Wirbelsäule und einen Schwanz oder ein Rudiment eines ehemaligen Schwanzes. Ein Hornschuppen Panzer schützt vor mechanischen Einwirkungen und die schuppige Haut schützt vor dem austrocknen. Ihr gehör ist sehr schwach, doch ihr Geruchssinn ist sehr fein und ist bekannt als das Jacobsonische Organ. Die Eier, welche von einer kalkschalle umhüllt sind, enthalten Flüssigkeit, die nicht entweichen kann, sodass sie in der Lage sind diese auf dem Land zu legen.
Fun Fact: Zu der Klasse der Reptilien gehören unteranderem auch die bereits ausgestorbenen Dinosaurier.